Ing. Eduard Horvath


SPLITTERGEDANKEN






Sprüche
Aphorismen
Definitionen



von


Ed. Horvath


(Inventarliste einer Lebensanschauung mit einem Anhang aus Zitaten.)


Noch immer ist mein Optimismus ungebrochen,
nur meine Wunden,
die er mich gekostet hat,
sind als Narben aufgezeichnet.



Mir ist, als wäre nun alles gesagt.
12. 2000

Kapitelübersicht.

Vom menschlichen Verhalten

Aus Kultur und Gesellschaft

Autobiographisches

Zur Psychologie und Soziologie

Aus Öffentlichkeit und Politik

Zur Publizistik

Aus Wirtschaft und Beruf

Von der Wissenschaft

Aus der Informatik

Aus dem Geschlechterkampf

Definitionen

Anhang (Zitate)

Zum menschlichen Verhalten

Zu Kunst und Kultur

Zur Publizistik

Zur Politik

Zu Wirtschaft und Beruf

Zur Wissenschaft

Zur Informatik

Zum Geschlechterkampf

Schlußbemerkungen

Vom menschlichen Verhalten:

Leben muß man unter allen Umständen.

Das Leben ist ein ökonomisches Problem und eine kulturelle Aufgabe.

Aus der Menschheitsapotheke: Not lähmt, Gier beflügelt und das Leben ist tödlich.

Es gibt nichts ohne Ursache.

Die Liebe wallt mit zwei Gesichtern, dem einen, das keinen Fehler verzeiht, und aus dem anderen aber alle.

Das Leben selbst kennt keine Ideale.

Liebe ist - die geglückteste und schönste Form der Humanisierung von Zwängen.

Freundschaft ist der gelungene Ausgleich des Gebens und Nehmens von Wertschätzung.

Eine schlechte Erfahrung ist für den die lehrreichere, der sie nutzt.

Nicht nein sagen zu können ist die Narrheit des Positivismus.

Der eitle Mensch überwindet die Not des Unerklärbaren mit Glauben und Dogma - der Weise mit dem Eingeständnis der Unfähigkeit.

Okkultismus ist das bequemste Vehikel zur Flucht aus der Umwelt.

Glaube ist das Bekenntnis einer dogmatischen Behauptung.

Wenn und Aber sind die Last der Zukunft.

Gefühlsvulkanismus: Je tiefer die Enttäuschung desto heißer ist der Zorn.

Die peinlichsten Niederlagen müßten die gegen sich selbst sein.

Die ideale Toleranz heißt Gleichgültigkeit, die optimale hat Grenzen.

Das Menschliche ist eigentlich etwas tierisches.

Die edelste Kraft ist der heilige Zorn.

Schlechte Laune ist eine Einsicht, in der Unannehmlichkeiten unannehmlich erscheinen.

Nach der landläufigen Ausdrucksweise ist Theorie immer das, was man gerade nicht verstanden hat.

Nur der, der einsieht, daß er Fehler macht, kann daraus lernen.

Immanenz: Nachdenken kommt im Leben immer zu spät.

Noch nie hat jemand ausreichend vorausgedacht.

Das am weitesten verbreitete Unkraut ist der Dünkel.

Trieb und Wille sind identisch.

Der Ursprung aller Kreativität ist der Zusammenhang von sozialem Rang und Erdfarbe im Gesicht.

Die Quellen des menschlichen Antriebes sind Zufriedenheit und Eitelkeit.

Anmut ist rar.

Emotionen werden von jenen Nervenzellen bestimmt, die dem vererbten Reptiliengehirn entsprechen.

Hat einer das Gesicht verloren, so kommt der blanke Haß ans Licht.

Entlarvung ist wohl eines der ältesten Wörter der Menschheitsgeschichte.

Die Mode des Okkulten lodert durch ausgedörrte Hirne: Das Stroh steht in Flammen!

Individualismus verhält sich zum Egoismus wie das Selbstvertrauen zur Selbstüberschätzung.

Stolz heißt die armierte Eitelkeit.

Schmach heißt der Rest eines verlorenen Gesichts.

Die Rache benutzt Blut als Gesichtskleister.

Subjektivität ist oft ein Synonym für Eitelkeit.

Sinnlichkeit berührt die Klitoris der Wahrnehmung.

Intrige heißt der Amoklauf der Eitelkeit, Prestige ist ihr Ziel.

Weisheit ist auch ein Amalgam aus Intelligenz und Erfahrung.

Das kluge Huhn sitzt stets auf mehr als einem Ei.

Die Weisheit des Alters kommt von der Dummheit der Jugend.

Selbst die beste verkannte Absicht nützt nicht.

Dummheit ist Stolz in fahrlässigem Unwissen.

Existenz ist das Produkt aus qualitas mal quantitas.

Freundschaft lebt zwischen edler Gesinnung und einem schmierigen Gruß.

Die Geringschätzung und die Fehleinschätzung sind Schwestern.

Gewöhnliche Hypertrophien oder künstliche Anatomie des Menschen: Stielaugen, Langfinger, Hörner, Krähenfüße, Schweinsaugen, Hasenfüße und Lahmärsche?

Dynamische Menschen wischen Fehler vom Tisch, kreative lernen daraus.

Heutzutage wird unter Nächstenliebe höchstens noch die Aufforderung zu weiblicher Promiskuität verstanden.

Erwartungshaltungen sind meistens krumm.

Bedachtsamkeit ist aus der Mode.

Genügsamkeit ist eine veraltete Tugend.

Keinem Menschen begegnet zu sein - dies ist ein Gütemerkmal für eine Landschaft.

Biologisch gesehen sind Denken und Merken unausgereifte und unverläßliche Prozeduren.

In Habgier gibt es keinen Unterschied zwischen Mensch und Raubtier.

Neugier ist ein Ahne des Hasses.

Alle Kommunikation steht im Dienste eines Interesses.

Egoismus ist eine Verniedlichungsform der Habgier.

Genugtuung ist eine Salbe für das Gesicht.

Samaritertum: Impfen nennt man es, die Menschen auf eine ungefährliche Art an die Schlechtigkeiten dieser Welt zu gewöhnen.

Alle Lebewesen haben dauerhafte Kulturen entwickelt, nur der Mensch ist darin unfähig, weil er jeden Ansatz dazu alsbald zerstört.

Der Mensch ist eine Fehlentwicklung.

Synonyme: Anstoß nehmen und Zwietracht geben.

Zwischen Geste und Gestus liegt eine Welt.

Mode illustriert das erhebende Gefühl, auf andere herabsehen zu können.

Harm hat telepathische Wirkung.

Kultur ist die Schmuckfassade der Autorität, deren Verfall ihren Untergang zur Folge hat.

Alle Blicke auf sich zu ziehen ist die Klimax der Sozietät.

Charme heißt das Vokabular der Eitelkeit.

Pflicht ist oft ein unumgänglicher Motivator.

In Amerika lebt ein Volk von Plünderern.

Alles ist elastisch, das Weltall, die Erde, die Brücke unter der Last einer Fliege - nur der Bürokrat ist starr.

Ein Tölpel schwatzt überall wo Platz ist.

Erfolg braucht der Mensch zum Leben, der Extrovertierte in der Gesellschaft, der Introvertierte aus sich selbst.

Vegetarier leben von Skrupeln.

Die Schlagfertigkeit des Sprechens folgt nicht immer einer des Denkens.

Weisheit liegt in der Beschränkung, nur die Dummheit ist unbegrenzt.

Kauflust ist nichts weiter als zivilisierte Habgier.

Das menschliche Maß ist das Unmaß.

Aus Kultur und Gesellschaft:

Das kleinste und höchste Kulturgut ist der Gedanke.

Die Sprache birgt alle Philosophie.

Sprachpädagogik: Die Enttäuschung, worin eine Wonne zwar so bald wie möglich erlebt werden könnte, aber gerade deshalb nicht so bald alsmöglich genossen werden kann, ist nur wenigen verständlich.

Die kürzeste Form einer Philosophie wäre der Aphorismus, weil aber dieSchreiber Formalisten sind, die ihre Freiheit nicht aufgeben, wird manmanchen bei einer Schönheit - und einer Lüge ertappen.

Der Geist ist die Schönheit der Sprache, aber auch ihre Tücke.

Roman heißt das Plastik der Wirklichkeit.

Gute Aphorismen sind kaum übersetzbar.

Wahrnehmung ist von dem für wahr Genommenen oft verschieden.

Zwei Menschheitsprobleme: die Gedanken sind flüchtig.

Ein unscheinbares Wort von aphoristischer Riesenhaftigkeit: Zeitvertreib.

Der Aphorismus ist eine Folge der Unzulänglichkeiten des Sprechens.

Es verhält sich der Gedanke zur Sprache wie das Ei zum Huhn.

Verödung der Sprache ist ein Ausdruck gesellschaftlichen Fortschritts.

Unsagbar häßlich ist es, wenn das Leben der Sprache sich als bloße Schlampigkeit erweist.

Wie soll einer, der das trockene Wort nicht kapiert, eine Satire verstehen?

Wer um Kultur kämpfen muß, hat keine.

Der historische Abwehrkampf der Tondichter gegen die Musikdiebe hat sich längst zum Hausierertum von Lärmmachern verwandelt.

Wenn Beethovens Fünfte eine Schicksalssymphonie ist, dann aber erst recht Schuberts Achte, die unverstanden Vollendete.

Atonale Komponisten wirken wie musikalische Päderasten.

Im Blickwinkel ihres Anspruches ist die Oper ein Musikmißbrauch zur Sprachschändung.

Eine gesunde und einfache Kunstregel: Gute Musik ist, wenn die Kühe dabei besser Milch geben.

Wenn Musik kein Geräusch ist, dann sind Geräuschkünstler keine Musiker, sondern Sprachbetrüger.

Jene, die Wohlklang produzieren, sehen sich genötigt, ihr Werk im BegriffKlang- design ansiedeln zu müssen, weil der Begriff Musik von Lärmmachern geraubt wird.

Neuerdings gibt's beim Neuroth Ohrstöpsel für Konzertbesucher.

Moderne Musikstücke werden auch als Nummern bezeichnet.

Auch die Unterhaltungskultur ist fortschrittlich; sang man vor 40 Jahren:"is nix Fisch mit Messa..." - folglich klingt's heute: "a uuh ga ah ga uuhga!" Der Inhalt einer Kunst enthält auch ihre Form.

Die Voraussetzung jeglichen Kunstgenusses ist ein Minimum an Wahrnehmungskultur.

Kunst bewirkt hintergründiges Erleben was uns vordergründig unterhält.

Was ist der Inhalt von Kunst? Das Erlebnis daran, nicht Anlaß, noch Stoff.

Es reimt sich Reim auf Schleim.

Sachverhalt und Inhalt sind verschieden.

Schönheit ist das wundersame Spiegelbild einer Wahrnehmung, wodurch der Genuß eines Augenblickes in die Ewigkeit projiziert wird.

Der Inhalt von Kunst liegt im Genuß der Bereicherung, die sie vermittelt.

Inhalt ist Sein, Darreichung Form, deshalb sind Künstler oftmals Wirte.

Kunst als Form und Inhalt sei untrennbar wie Becher und Wein dem Erlebnis gewidmet.

Die Bestimmung einer Form allein als Kunstwerk stellt ein Geschick zur Schau, leere Gefäße zu schaffen, worin der Kunstgenuß im Hochgefühl sich erschöpft, das Original zu besitzen.

Seitdem das Drama sich zum Dramolett entwickelt hat, verwandelt sich auch die Schnulze zum Schnulzett.

Aktionismus ist jene Abart von Exhibitionismus, bei der der Künstler den Akt seiner Selbstbefriedigung als Kunstgenuß darbietet.

Moderne Kunst gehorcht der Dramaturgie einer obszönen Unappetitlichkeit.

Jede Epoche verdient die Kunst, die sie hervorbringt.

Firlefanz ist ein Kunstwort von immenser Bedeutung.

Aus der nouvelle cuisine stillt man den Hunger mit Bildern und liest den Geschmack aus der Karte.

Hilfe! Haltlose bestimmen unser Kulturgeschehen!

Eine sozusagen originelle Scheißerei nennt man Happening.

Das Wort Schwachsinn kam in Mode, weil er sich so stark vermehrt hat.

Perversion: Klassische Kunst zeigt mehr als Alles und wird nicht verstanden, moderne Kunst zeigt weniger als Nichts und wird akzeptiert.

Das neue Denken offenbart sich darin, daß das Wesentliche, wenn überhaupt, in einer Anmerkung oder einer Fußnote erscheint.

Schönheit und Wahrheit sind keine Gegensätze, trotzdem verursacht ihr Einklang den Menschen ewige Anstrengung.

Zeitgemäß kann nur sein, was das allgemeine und aktuelle Denken nicht erkennbar überragt.

Aus der modernen Literaturklempnerei: Die Dichtung ist ein Mittel gegen ausfließenden Seelenkot.

Mengenlehre: "zweimal lebenslänglich" macht zirka zwanzig Jahre.

Das Gute ist die Verkörperung des wohltuenden, das Böse die des übelgemeinten Zwecks.

Sinn und Gedanke verhalten sich wie Zweck und Wert.

Lebenskunst ist Genußfähigkeit an scheinbar Geringem.

Glaubenskriege sind Eitelkeitsschlachten.

Die Mode ist der Hut des Nachahmungstriebes.

Zwischenmenschliche Geometrie: Ein Kompromiß zielt nach Annäherung auf windschiefen Geraden.

Kritik ist entweder eine klarsichtige Trübung oder eine eitle.

Nicht in die Tiefe gehen - meist ist dies nur eine nobleUmschreibung für Fahrlässigkeit aus Selbstüberschätzung.

Dichtung und Kochkunst machen Unverdauliches genießbar.

Feinsinn ist selten.

Architektur hat etwas feindseliges.

Alles Irdische ist auf Schutt und Geröll gebaut.

In Wien haben die Flaktürme sosehr das Stadtbildbewußtsein geprägt, daß eine ganze Architektur daraus geworden ist.

Moderne Architektur scheint bei uns eine Art Reißbrettidylle von Einfaltspinseln zu sein.

Jene, die "Die Schubert Trilogie" ins Fernsehen brachten, haben die Bezeichnung "Piefke" nachträglich vollkommen gerechtfertigt.

Den Künstler macht erst die geglückte Balance zwischen schrankenloser Freiheit und ethischer Verpflichtung.

Jene, die Wohlklang produzieren, müssen sich heutzutage tatsächlich auf den Begriff "Klangdesign" zurückziehen!

Kein Künstler hat den Zustand der Menschheit so präzise und zeitlos gezeigt als Hieronimus Bosch, und keiner hat dessen Folgen so genau gesehen als Karl Kraus.

Die Menschheit ist blind für Kräfte, die Kulturen zersetzen.

Der Zeitgeist ist ein Gespenst.

Autobiographisches:

Nichts ätzt mehr als die Berührung von Wunden auf meinem geistigen Körper.

Die Leute sagen oft, ich spreche kompliziert, dabei denke ich nur komplizierter, als ich zu sagen imstande wäre.

Erfolgreich zu sein hatte ich auch dem Umstand zu danken, daß die meisten meiner Befürchtungen zutreffend waren.

Selbstkritik: Ich bin ein ermüdender Zeitgenosse, weil ich permanent die Vorstellungsbereitschaft meiner Mitmenschen überanstrenge.

Eines meiner Talente ist es, daß ein Fehler, auf den ich aufmerksam mache, mit Sicherheit erhalten bleibt.

Schroff ist mein größter Feind, weil er mein größter Fehler ist.

Ich liebe das Weib, deshalb sei Gott mein Zeuge, wie ich den Geschlechterkampf hasse.

Mit einem Menschen, der wie ein Betrüger handelt, ins Gesicht lügen kann, bei Nahestehenden denunziert, mit einem solchen kann ich keinen Umgang haben.

Die Leute machen mir zuviel Schwierigkeiten, mit den Schwierigen habe ich es da einfacher - sind die Einfachen die Schwierigen?

Vordenken: In mir sitzt Einer und spricht.

Dichtung und Grammatik als temporale, modale und egomentale Konjunktion : Ich bin so klug als wie zuvor.

Ich bin, aber ist es das, was ich bin?

Ich bin eitel; aber erst die Betonung ergibt den Sinn.

Ein Reifezustand: Die Leiden des alten Werthers.

Verschwendung macht Abscheu.

Ich bin ein Trendspötter.

Zur Psychologie und Soziologie:

Psychoanalyse ist jene Religion, bei der der Seelsorger Honorar nimmt.

Seelenverschmutzung: Der Harm der Menschen ob des Vorhandenseins von Hindernissen.

Die Soziologen haben soviel Angst vor der Angst, daß sie Ehrfurcht nicht mehr erkennen.

Das Wort Selbstgerechtigkeit ist ein hinterhältiges Mittel, um Opfern Schuld zuweisen zu können.

Das häßliche am Erfolg ist, daß ihn auch die Skrupellosigkeit zum Ergebnis bringt.

Das sogenannte Urlaub machen wird mehr und mehr zum therapeutischen Versuch, einen akuten Milieuschaden durch einen anderen zu ersetzen.

Neuheitsfeindlichkeit ist oft nichts als ein Zorn über unsinnigen Umgang mit Bewährtem.

Die Soziologie hat es möglicherweise aus Selbstmitleid verabsäumt, für das was ein Vulgärausdruck (Zitat) als "widerwärtigen Haufen intoleranter Arschlöcher" bezeichnet, einen wissenschaftlichen Begriff zu prägen.

Ein Querdenker muß mit Schmaldenkern Probleme haben.

Der Wille zur Veränderung entstammt meistens einer Gemütskrankheit.

Je mehr die Menschen erkennen, daß sie Tiere sind, umso mehr beginnen sie, sich als solche zu benehmen.

Jene Philosophie, die meint, ein Ideal sei ideal, ist dumm.

Ordnung ist degenerierte Eitelkeit.

Das Plumpsklo hat einen Nachteil für den Menschen, er kann das Geschissene nicht betrachten.

Der erbauendste Sport ist der Denksport.

Die Beschleunigung der Unduldsamkeit hat seit der Asphaltierung der Straßen stark zugenommen.

Soziologischer Sprachkonflikt: Die Fügung Herr und Weib ist lange nicht so schwindelhaft wie die von Frau und Mann, und in der Praxis sind tatsächlich Mann und Frau auch seltener zu sehen als Weib und Herr, in aller Regel aber sieht man Herr und Frau und Mann und Weib, nur woher kommen plötzlich die vielen Mannweiber - oder Herrfrauen?

Die höchste Offenbarung aller Verhaltensforschung und Psychologie wären Antworten auf die Frage: Was ist Menschen und Tieren gemeinsam?

Verwahrlosung in jeder Beziehung ist die Klimax moderner Soziologie.

Benimmt sich jemand wie ein Tier, so darf man das nicht sagen, weil es unter Strafe steht.

Die Sprachbetrüger verwechseln Geschmack mit Tabu - als Ausrede, freche Täuschung und weil sie keinen haben.

Der Wortsinn von Ansehen ist Schein und hängt mit Erscheinung zusammen.

Mittels Seelenschnüffelei offenbart die Psychoanalyse ein animalisches Wesen.

Ein ungeschriebenes Gesetz der Psychologie: Ein Kampf gegen die Eitelkeit ist pathologisch.

Ein Wörterbuch der Psychologie enthält auf 653 Seiten 3130 Stichwörter, wovon jedes achte eine Biographie erzählt, die zusätzlich zu jenen ungezählten, mit Personennamen geschmückten -Effekten, -Symptomen, -Gesetzen, -Untersuchungen, -Theorien, -Regeln, -Tests, -Versuchen, -Methoden, -Phänomenen und -nismen glänzen. In keiner anderen wissenschaftlichen Literatur kann man in so komprimierter Form so vielen Kapazitäten begegnen. Wenn eine so hervorrag- ende Zusammenstellung den im Vorwort erklärten Absichten gar nicht zu entnehmen ist, wenn ferner das Wort Eitelkeit in dem Wörterbuch der Psychologie gar nicht vorkommt, wenn jedoch das Wort Klugheit da ist und dem dortigen Verweis zu ihrem Gegenbegriff Dummheit folgend, man am Ende den Satz vorfindet: "Exakte Arbeiten über die D. liegen nicht vor.", - ist denn damit nicht bewiesen, daß eine so beschriebene Psychologie die der Psychologen selber ist ?

Ein Neurologe, der Dr. Angstwurm heißt, ... , existiert wirklich.

In der Psychologie bezeichnet man Streicheln als einen Ausdruck von Sexualität, demnach wäre fast alles menschliche Verhalten, den Tieren gegenüber, Sodomie.

Instinkt ist eine unbewußte Art ökonomischer Triebbefriedigung.

Jemandem im Weg zu sein ist lebensgefährlich.

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Miselsucht und Sex.

Der degenerative Zustand der menschlichen Art ist erwiesen aus der Fähigkeit, sich umzubringen.

Der reine Rationalismus entsteht aus einem pathologischen Mangel an Charisma.

Krieg ist Konsequenz und Ultima ratio des Rationalismus.

Scientology nennt sich die Mafia unter den Kirchen.

Gesellschaft leisten ist eine Leistung.

Jeder, der mit Menschen zu tun hat, sollte geimpft sein.

Aus Öffentlichkeit und Politik:

Politik ist die Kanalisation der Niedertracht, oft aber noch nicht einmal das.

Gerechtigkeit ist eine Sache für die Politik, aber leider ist sie dort ganz schlecht aufgehoben.

Ideen sind die Knochen einer Zivilisation, die Ideale als Korsett benutzt.

Fortschritt bezeichnet sinnig einen Weggang, ohne zu sagen weswegen oder wohin.

Meinung, Meineid und Meintat sind gültige Steigerungsformen.

Man kann walten und verwalten.

Weisheit und Dummheit haben kein Parteibuch und der Vernunft wird die Mitgliedschaft verweigert.

Es gibt Fortschritt in der Ökonomie und in dem ihr dienenden Wissen, aber keinen in der Politik.

Erfolg braucht Absicht und Einsicht.

Überzeugung wächst nicht aus Mehrheit sondern aus Kraft.

Macht macht Macht.

Politiker sind auch Menschen - nirgendwo wertet Interpunktion stärker!

Diplomatie: Die schmutzigste Diffamierung im Kleid der schamhaftesten Frage.

Der Irrtum der Zeit: Meinungshandel anstatt politischen Handelns.

Das widerwärtigste politische Geschäft ist das Angebot von Hoffnung zum Preis eines Ideals.

Gefälligkeit ist Korruption in Windeln.

Dreistigkeit wird oft mit Politik verwechselt.

Freiheit ist ein Ort zum Leben im eigenen Unsinn.

Mehrheit wird Dummheit oft vermehren, aber selten verringern.

Manche Wirtschaftspolitik beginnt mit Ernten.

Die Fortschrittlichen verhalten sich zu den Konservativen wie die Idealisten zu den Pragmatikern.

Zur Überwindung von Not empfehlen die einen politische Ideale, die anderen die Beseitigung der Ursachen.

Klassenkampf kann den Neid nicht besiegen, aber befriedigen.

Ideale haben meistens falsche Namen.

Fortschrittsgläubigkeit ist die verbreitetste Form von Wahnsinn.

Demokratie: Bei der Mehrheit von eins hat immer entweder der Dümmste oder der Korrupteste entschieden.

Österreich wird nie fertig.

Nicht nur im gemeinen, sondern auch im genauen wörtlichen Sinne schwachsinnig sind jene Politiker, die das Religionsbedürfnis negieren.

Der Koran ist in wesentlichen Zügen aus rein politischen Notwendigkeiten entstanden.

Der Islam war eine Antwort auf den Sittenverfall im Römischen Weltreich.

Die großen Neuzeitkrisen der Menschheit sind immer von spirituellen Erneuerern ausgegangen, Islam, Reformation, Sozialismus und Nazismus.

Demokratie ist ein schwaches Mittel, den Terror der Minderheit in die Schranken zu weisen.

Die unangenehmeren Anarchisten sind die weiblichen.

Wenn ein Szenemensch von einer technoiden Gesellschaft spricht, so klingt das glaubhaft.

Ein allgemeines Recht auf Vorteil gibt es nicht, trotzdem ist die Verwechslung dieser beiden Begriffe unausrottbar.

Die Annahme, ein Staat mit vielen Gesetzen hätte ein entwickeltes Rechtssystem, ist ein Irrtum.

Der Küniglberg scheint eine Art Gruft für die Arbeiter-Zeitung zu sein.

Die Erkennbarkeit aller Bremslichter bei Tag soll halbiert werden, sich davon eine Verbesserung der Sicherheit zu erwarten ist unverständlich.

Reformatoren und Transformatoren haben auch dieses gemeinsam: sie bringen dasselbe in eine andere Form.

Jede Krise in der Menschheitsgeschichte, vom Weltkrieg bis zur Pensionsreform, ist den sogenannten fortschrittlichen Kräften zu danken.

Tragödie der Politik: Karl Popper wurde als Sir geehrt, obwohl die Anwendung seiner These den Rinderwahn ganz sicher verhindert hätte.

Die Protestanten sind im Irrtum, weil die Bibel lügt; der Satz: "Macht euch die Erde untertan", kann unmöglich von Gott stammen.

Demokratie ist Machtausübung durch Volkswut.

Allen Veränderern ins Stammbuch: ethisch ist, was man erarbeitet, nicht was man erkämpft.

Der Veränderungswahn ist eine Geisteskrankheit.

Nichts Neues ist zuendegedacht.

Die Behauptung, daß das Revolutionäre etwas Gutes sei, ist ein semantischer Betrug, der unendliches Leid über die Welt gebracht hat.

Eroberer ist die glorifizierende Umschreibung für Mörder, Räuber und Diebe.

Immer dann, wenn es die poltische Lage erforderlich machte, hatte Mohammed eine "Offenbarung".

Linksideologen bezeichnen Kulturverfall als Fortschritt.

Die Summe anständiger Menschen ist in der christlichen Glaubens- gemeinschaft mit Sicherheit größer als in einer sozialistischen Partei.

Unter Menschen gehen bedeutet, die Luft zu atmen, die andere schon vorher in der Lunge hatten.

Zur Publizistik :

Journalistische Ethik ist nichts als ein Mißverständnis zwischen Wissensdrang und Neugier.

Journalistik biegt die Wahrheit in den Dienst am Interesse.

Zeitung heißt ein Mittel, maschinelle Wahrheit zu verbreiten.

Erst durch den Bericht wird das Entsetzlichste denkbar.

Der größte kulturhistorische Fehler ist die Annahme, daß Journalismus ungiftig sei.

Auch Verschlagenheit ist Stil.

Seit Meinungsbildung Mode wurde ist Lauterkeit keine Tugend mehr und steht der Schwindel hoch in Ehren.

Sensationsgier ist bloß exzessiver Spieltrieb.

Raumaufteilung: Das Redaktionsbüro ist im Verdauungstrakt des Meinungsblocks.

Statistisch verschleierte Wahrheit: Hinsichtlich Lebensgefahr ist eine Passagierstunde im Flugzeug vielfach gefährlicher als eine im Auto.

Zeitung heißt eine Art Megaphon für Hausmeistersprüche.

Die gefährlichste aller Geschwätzvermittlungen ist der Journalismus.

Die neueste Klimax der Journalistik ist die Zeitung für Leser, steigerungsfähig als solche nur noch in einer für Analphabeten.

Eine treffende Abkürzung für Medienobjekt ist Mob.

Medien sind Meinungsläuse.

Werbetechnische Sprachverirrung: mehr einkaufen - laufend einkaufen - einkaufen laufen - Einlauf kaufen.

Das Wort Werbespot erinnert irgendwie an den Kot von Ungeziefer.

Werbung kann auch wahrhaftig sein: "Sex, drugs, Internet".

Der Wortlaut des Mediengesetzes schließt das Recht auf Diffamierung ein.

In der biologischen Publizistik heißen nunmehr auch die Affenweibchen Frauen.

Ein Fortschritt: Früher hatten die Hausierer Hausverbot, heute wirbt das Fernsehen direkt in den Stuben und bekommt dafür auch noch Gebühren.

Die sozialethische Eigenschaft des TV - Mediums, den zunehmenden Mangel an Wirtshaus- und Bassenatratsch mittels Talk-Shows auszugleichen, übertrifft diesen an Gefährlichkeit bei weitem.

Das primitivste veröffentlichte Denken findet man im Journalismus.

Aus Wirtschaft und Beruf:

Tüchtigkeit ruht auf Können und Wollen.

Managen heißt Phantasie vermeiden.

Das Wesen der sogenannten Professionalität ist oft nur die Ausübung einfältiger Bequemlichkeit.

Erfolg ist der Deckname für gelungene Eitelkeitsbefriedigung.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Mittelmäßigkeit und Eile.

Wir leben in einem Zeitalter, in dem auch die Dummheit professionell ist.

Strebe nach dem was du schaffen kannst, aber hüte dich vor dem Wunsche, schon das Ungeschaffene genießen zu wollen.

Wert ist das Produkt aus Wiederbeschaffungsaufwand mal Zufriedenheitsgrad.

Ein starkes Ergebnis ist meist nur der Rest aus vielen schwachen Versuchen.

Leasing nennt man einen salonfähig gemachten Ratenkauf mit verstärktem Rückforderungsrecht.

Bürokrat ist einer, der fest daran glaubt, daß die Vorschrift schon das Mittel wäre.

Es gibt viel mehr Macher als gute Gedanken.

Mit Scheinen werden die besten Geschäfte gemacht.

Die Börse birgt das Geheimnis des Unterschieds zwischen Geschäften mit berechtigten, und solchen mit gefälschten Hoffnungen.

Das Schlechtere ist der Feind des Guten.

Es gibt Schurken, aber auch solche, die es professionell verheimlichen.

Der Zweck heiligt die Schande.

Einer Menschheit, die sogar angibt Intelligenz künstlich herstellen zu können, aber nicht in der Lage ist vorauszudenken, was mit dem ungeheuren Mist anzufangen sein wird, den sie produziert, ihr selbst muß jede Intelligenz abgesprochen werden, wenn dies alles keine Schurkenstreiche sind.

Ideen danken Erfolg nicht ihrer Existenz, sondern einer Durchsetzungsmacht.

Wenn der Weg das Ziel sein soll, dann leben wir um zu arbeiten.

Die moderne Geschichte zeigt eindringlich, wie man mit schlampigem Klumpert immens reich werden kann.

Ernsthafte Entwicklungstätigkeit ist eine überaus spannende Tatsachengeschichte.

Eine Voraussetzung für Erfolg ist Beharrlichkeit, die aber meist nicht mehr ist als sinnvolle Rechthaberei.

Der Rationalismus verdirbt die Technik indem er jeglichen Kunstsinn erstickt und Verantwortungslosigkeit entschuldbar macht.

Die Kraft moderner Energie-Drinks erkennt man an der Geschwindigkeit, mit der sie ihre Metallbehälter zerfressen und auslaufen.

Von der Wissenschaft:

Mathematik ist die Mechanik der Mengen, Arithmetik die der Ziffern.

Popper lehrt: sicheres Wissen ist nur falsifiziertes Wissen, und damit hat er Recht.

Als Glaubensbekenntnis ist mir der Liebe Gott sympathischer als der Urknall.

Solange die Wissenschaft das Glaubensbedürfnis negiert, solange bleibt sie Weismacherei.

Daß Einstein irrte, als er zur Begründung seiner Relativitäten annahm, die Zeit habe Dopplereffekt, ist kein wissenschaftliches Problem, sondern eines der Kultgesellschaft.

Teuflisch ist die Ethik von Wissenschaft, die angibt das Gute zu wollen, doch stets Katastrophen schafft.

Manchmal ist bestimmten Vertretern von Technik und Wissenschaft kein anderer Sozialstatus zuzubilligen, als der von Medizinmännern.

Ein Maß für den Zeitgeist ist sein Verschleiß an Superlativen.

Die Meteorologie hat die Bauernregeln noch nicht eingeholt.

Der Schwachsinn einer Wissenschaft erweist sich an dem Stolz, mit dem auch die Erfindung von Kunststoffen gelobt wurde, die, ans Licht gebracht, langsam zerfallen.

Die Welt ist voll der Beweise, wie falsch das meiste an Wissenschaft gewesen ist.

Der Wissensdurst dient letztlich zu nichts sonst, als Eitelkeit und Habsucht zu befriedigen.

Wer will das Alter des Weltalls bestimmen, ohne Kenntnis der Sterne, deren Licht schon erloschen ist?

Dem Problem der wissenschaftlichen Induktion, aus einer Häufigkeit auf eine Gesetzmäßigkeit zu schließen, ist nichts ähnlicher als die Erfahrung eines Lottospielers, keinen Gewinn gemacht zu haben.

Die Gelehrsamkeit des Faust als schönen Mantel für sein wahres Tun zu sehen, gleicht der Rechtfertigung von Atombomben mittels wissenschaftlicher Notwendigkeit.

Experten braucht man, um die Dummköpfe zu beschwichtigen.

Proportionalität: Je bekannter ein Experte, desto größer ist sein Vorurteil.

Der technische Fortschritt besteht zunehmend aus der Erfindung von Geldversickerungsapparaten.

Eine wohl unbeabsichtigte Folge der Mengenlehre ist es, daß in ihr eine Zahl ein Zustand ist.

Der Tag wird kommen, an dem sich die Schwarzen Löcher als solche des Denkens erweisen.

Ein Ergebnis der Genwissenschaft kann man nur mit Ungeduld erwarten: die zu erwartende Neukategori- sierung der Arten - damit der Schwachsinn zu einem Ende kommt, der heute zu dem Thema gesagt wird.

In der Ernährungswissenschaft grassiert derzeit eine Fettembolie in den Gehirnen.

Weisheit zeigt sich in der Beschränkung, nur die Dummheit ist unbeschränkt.

Aus der Informatik:

Die Computer haben keine Ahnung.

Informatik ist wie der Journalismus ein Geschäft mit der Neugier.

Dem allgemeinen Desperanto mußte das Inferanto zwingend folgen.

"Computersprache" erschöpft sich in den Begriffen Vorschrift und Befehl.

Faktisch bedeuten im Computerlatein dumm = "intelligent", dümmer = "halbintelligent".

Informatik ist die logische Folge zunehmender Unfähigkeit zu sagen.

Programmieren ist eine Mechanik der Logik.

Auch das ausgeklügeltste Computerprogramm ist nur ein Spaghetto.

Computertechnik ist Schwindel erregend.

Die ANMASZUNG, eines Computers Befehlscodierung als SPRACHE zu bezeichnen und mit DIALOG das Blättern der Bedienungsvorschrift, die, anstatt gedrucktgespeichert ist, entspringt der gottverlassenen Kulturarmut einergrößenwahnsinnigen Technik.

Der SCHWACHSINN, elektronischen Maschinen INTELLIGENZ zuzuschreiben, entlarvt sichselbstsolange, als COMPUTER solches wahrzunehmen nicht imstande sindund so ein Blasphemieprogramm sich selber einzugeben.

Das neue Wort ECHTZEIT weist täuschend auf eine verborgene SCHEINZEIT hin.

Verstiegenheit, Sprachbetrug und Fachidiotie haben es fertig gebracht, in der Fachliteratur einen gewöhnlichen Arithmetikrechner als Algebrarechner auszugeben, und dann natürlich den wirklichen Algebrarechner als einen "Wissenschaftlichen".

Auch das Wort Trottel auf Blech zu beziehen, ist eine Fälschung.

Expertensysteme sind deppensicher.

Glauben zu machen, aus reinen Befehlsfolgen Intelligenz schöpfen zu können, wäre nur nach barbarischen Abwertungen des Begriffes Intelligenz machbar und kann deshalb eigentlich nur von Irren oder Schwindlern erwartet werden.

Informatiker können nicht Deutsch.

Nestroy hat es vorausgewußt: Schmafu!

Windows ist in aller Munde, aus meinem tönt: es hat eine vertrottelte Organisationsstruktur.

Künstliche Intelligenz ist gedankenlos.

Hilfe gegen das Neuwort Exformation: kusch!

Der Datenhighway ist eine Strecke für Rennen zwischen Spielern und Betrügern.

Nun soll aus der On-line - Neugier ein Jahrhundertgeschäft werden.

"On-line surfen" ist wie Gassigehen für's Herrl.

Endlich gibt es das Geruchsfernsehen, man wird beim Kaisermühlenblues die Schweißfüße riechen können.

Icons heißt das Vokabular von Analphabeten des Computerzeitalters.

Windows nennt man eine Aussicht auf ein Hieroglyphenbrimborium.

Ein Großteil der Entwicklungsdynamik im Computerbereich fußt auf der Peinlichkeit, begangene Fehler zu vertuschen.

Mainstreamer sind Schmaldenker.

Die Computersoftware hat sich in den USA durch schlampige und gewissenlose gates hindurch entwickelt.

Surfen hat eine Sprachverwandtschaft schlurfen.

Internet: die verspielte Ausbeutung von Volksvermögen.

Man redet von künstlicher Intelligenz und ist noch nicht einmal in der Lage, eine überschaubar fertige Software fehlerfrei zu erstellen.

Aus dem Geschlechterkampf:

Welch eine Hünengestalt ist doch ein prächtiges Weib - und wie kläglich dagegen das Heer der Emanzen.

Damen sind den Herren überlegen wie die Männer den Weibern, wer dieses Gleichgewicht zerstört wird Unfrieden stiften.

Alle gescheiterten Ehen wurden aus mangelnder Menschenkenntnis geschlossen.

Was Frauen betrifft sind Männer Illusionisten.

Regula falsi: Ein Klotz erliegt dem Charme einer Kreissäge.

Aus einer Wortmetamorphose: Die Kastration der Weiber zu Frauen hat wohl nur deshalb noch nicht das Ende der Menschenrasse herbeigeführt, weil es immer noch weniger Herren gibt als Männer.

Verführungskunst ist die Folge jenes weiblichen Wuchers, der von Gefühlen, die nicht vorhanden sind, Zinsen nimmt.

Ein Aphrodisiakum: Weibliche Schminke, Art und Kleid wirken als eine Art Sexuallebertran; trotzdem lehrt ein neuer Moralismus: Lust auf eine Frau zu haben heißt, sie zu mißbrauchen.

Emanzipation ist Cellophan für das Geschlecht.

Viele Frauen sagen Liebe und meinen Kalkül.

In Feministenhänden werden Liebe und Zärtlichkeit zur Ware.

Die humanste Emanzipationsform ist es, ins Wirtshaus zu gehen.

Die ehrlichste Art, Prostitution zu treiben, praktizieren die Huren.

Weil sich Weiber einmal schlecht benommen haben wechselten sie das Image, indem sie sich als Frauen deklarierten, die wahren Schlampen sind heute deshalb nicht die Weiber, sondern eben Frauen, und der Begriff des Weibes kann sich für schönere Zeiten wieder regenerieren.

Eine Frau verstehen bedeutet, ihre Attraktivität als Ware zu akzeptieren.

Zur Arterhaltung: Es scheint wieder eine Zeit zu kommen, in der der Verweigerung der mensch- lichen Fortpflanzung nur noch mittels Verbrennung ihrer Protagonisten beizukommen sein wird.

Unser Zeitgeist will aus Hexen Engel machen.

Die männerfeindliche Propaganda macht die Frauen häßlicher als sie sind.

Die Soziologie der Geschlechterbeziehungen ist im Begriffe, dem wahren Wortsinn folgend, auf den Hund zu kommen.

Eine Lebenserfahrung: Die Anzahl inkompetenter und objektiv falscher Angaben von Frauen waren ein Vielfaches gegenüber denen der Männer.

Zwei Welten: Schwiegermütter und Schwiegerväter.

Ungenaue Ausdrucksweise: "Worauf man eine Ehe baut" ist, was man davon hat.

Warum die Aufregung, Weibchen waren den Männchen schon immer übergeordnet - bei den Hyänen.

Was ist, wenn der Schwachsinn, der die Welt regiert, auch noch weibisch wird.

Statistik: 80% der Männer streiten nicht gerne, aber 85% der Scheidungen entstehen aus Streit.

Wo soll der Fortschritt denn noch hin? - Xanthippe war ja schon die Frau des Sokrates.

Dem Feminismus entströmt der Gestank von Zank.

Emanzenvision: Die Welt als Blocksberg.

Frauen pflegen an ihrer Attraktivität eine Klebrigkeit für Männerblicke, wie für Fliegenfänger, um sich aber dann über dessen Wirkung zu beklagen.

Das Gute an der Emanzipationsbewegung ist, daß sie Weiber und Huren rehabilitieren wird.

Auf dem Gefühlsmarkt bestimmen zwar Männer und Weiber die Qualitäten, aber Frauen die Preise.

Frauenarbeit von Männerhand, Kochen oder Nähen, bringt bessere Ergebnisse.

Eine häufige Form der Zweisamkeit heißt Zwistigkeit.

Eine Liebe vergeht nicht, sie wird zerrieben und zertreten.

Oft nehmen Frauen das Recht in Anspruch, nach einer Heirat sich als jemand völlig Anderer zu entpuppen.

Die Gesellschaft ist intolerant gegen die Launen der Männer, nicht aber gegen die der Weiber.

Misandrie und Misogynie ist, wenn Männlein und Weiblein einander nur noch mit Verachtung begegnen.

Starke Frauen gibt es nur für schwache Weiber und noch schwächere Männer.

Lange kann es nicht mehr dauern, bis uns die Tränen überfrauen werden.

Viele Frauen kann man solange nicht richtig kennenlernen, solange sie nichts Schriftliches in der Hand haben.

Erst die Letzten eines Volkes werden erkennen, daß Familie etwas Unverzichtbares gewesen wäre.

Herrische Weiber sind eine Zivilisationskrankheit.

Eine Frau läßt sich mit einem Herren nur dann ein, wenn sie glaubt, ein Geschäft machen zu können.

Einer Frau zu widersprechen gleicht einer Kampfansage an das Schicksal.

Einen Menschen ein Leben lang zu unterhalten ist nur jemandem möglich, der sich daran selbst unterhält.

Die weibliche Emanzipationsbewegung erweist sich nun als Kampagne zur Diffamierung und Denunzierung der Männer.

Genealogisch steht der Weiberheld weit über dem Frauenhelden.

Geschichtlich ist das Auftreten von Powerfrauen das Kennzeichen einer untergehenden Kultur.

Die Frauenbewegung verficht ernsthaft das politische Anliegen, daß Sackgassen nicht nach Frauen benannt werden dürfen.

Die meisten Frauen sind allein schon damit überfordert, eine Himmelsrichtung anzugeben.

Die Revolution der Frauen hat schon ein erstes Resultat: Noch nie gab es soviel Verachtung zwischen den Geschlechtern.

Frauen das Beichtgeheimnis anzuvertrauen ist unverantwortbar.

Das gute Essen machen Köche.

Die Kirche weiß wohl, wozu das Zölibat gut ist.

Allah sei Dank, daß die Mullahs männlich sind.

Das Scheitern einer bestehenden Beziehung zwischen Mann undWeib ist immer auf weibliche Unzufriedenheit, Änderungssucht oder Unfähigkeit zurückzuführen.

Rechthaberei ist wohl eine häßliche Sache, es wird aber zum Beziehungsproblem, in den kritischen Dingen des Lebens Recht zu behalten.

Schizophrenes Naturgeschenk: Trotz Kriegsgeschrei wird Zärtlichkeit nicht aus der Mode kommen.

Es gibt keine Worte den Abscheu darüber zu zeigen, mit welcher Dreistigkeit die vollkommen unfähige Diana Spencer zu Mutter Theresa in Beziehung gesetzt wurde.

Zur Meinungsbildung in der Frauenfrage wären die Einsichten in die Verhältnisse hilfreich, in denen sich die Anzahlen der von Frauen geschaffenen "Hits" zu denen der Männer, die Erfindungen, die Wissenschaften, die Gesundheitsvorsorgen, die Berufe, die Entdeckungen, die Rodungen, die Bauten, die Wohnungen, die Möbel, die Geschirre, die Instrumente, die Kleider, die Schmuckstücke, die Kosmetika, die Nahrungsmittel, die Arbeitsplätze und die originär geschaffenen Kunstwerke schlechthin verhalten, und daß sie nicht fähig sind, dies alles einzusehen.

Der sogenannte ideale Mann ist häufig ein Trottel.

Es ist also nun doch keine Mär, daß Frauen Haare auf den Zähnen haben.

Definitionen:

Das was ist entzieht sich unserer Wahrnehmung.

Das sogenannte Sein ist nur ein relativer Zustand zu dem was ist.

Verstehen ist der eigentliche Sinn des Lesens.

Philosophie ist der sprachliche Versuch, was vor dem geistigen Auge erscheint so einzugrenzen, damit die Gedanken ihre Freiheit verlieren.

Denken ist die freiwillige Anstrengung, sich einer neuen Unfreiheit zu unterwerfen.

Weisheit ist Demut des Denkens.

Geist ist abstraktes Bewußtsein.

Seele ist eine unbewußte Substanz der Menschlichkeit.

Gemüt ist ein Temperament der Wechselwirkung zwischen Seele und Geist.

Wer es eilig hat, der ist zu spät.

Wahrheit ist erstarrte, Lüge verzerrte Wahrnehmung.

Verantwortung nehmen heißt, ein Versprechen geben, sie zu tragen heißt, es zu halten.

Der Zweck ist das Resultat einer Absicht.

Zwang ist zweckgerichtete Kraft.

Schicksal ist zufälliger Zwang.

Ideale sind unreife Gedanken.

Genialität ist die Rache an psychischer Not.

Streit ist das Krankheitsbild der Eitelkeit.

Sittlichkeit ist ein überzeugender Verzicht auf Verwahrlosung.

Lächerlich - dies war immer das entscheidenste Wort in der Menschheitsgeschichte.

Einsicht ist die logische Konsequenz des Sehens.

Treue ist der Zins des Vertrauens.

Die letzte Hoffnung ist das Wesen.

ANHANG

(Zitate dessen, was andere schon viel früher dachten.)

Zum menschlichen Verhalten:

Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat sehr viel Großes hervorgebracht. G.C.Lichtenberg

Man ist allein mit allem was man liebt. Novalis

Rat ist kein Mittel zur Ausführung. Altdeutsches Sprichwort.

Aus einem verzagten Arsch fährt kein fröhlicher Furz. Altdt.

Ich verschiebe niemals auf morgen, was sich auch übermorgen erledigen läßt. O. Wilde

Zerlumptes Kleid bringt kleinen Fehl ans Licht, Talar und Pelz birgt alles. W.Shakespere

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Denn: Jeder ist sich selbst der Nächste. K. Kraus

Der Gescheitere gibt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit. M.v. Ebner-Eschenbach

Wer Glauben schenkt, ist ihn los. S.Napierski

Wenn einer, der mit Mühe kaum
gekrochen ist auf einen Baum
schon glaubt, daß er ein Vogel wär,
so irrt sich der. W.Busch

Steigt ein Floh bis übers Knie, so wird ihm gleich, er weiß nicht wie. Altdt.

Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie am Kragen hätte. Goethes Mephisto

Gewissensbisse erziehen zum Beißen. F. Nietzsche

Mir weismachen zu wollen, daß die Würde eine menschliche Eigenschaft ist, ist reinster Hohn. G. Flaubert

Der Mensch kommt unter allen Tieren der Welt dem Affen am nächsten. G. F. Lichtenberg

Man möchte manchmal Kannibale sein, nicht um den oder jenen aufzufressen, sondern um ihn auszukotzen. J. Nestroy

Die Einsamkeit wäre ein idealer Zustand, wenn man sich die Menschen aussuchen könnte, die man meidet. K. Kraus

Die Erinnerungen verschönern das Leben, aber das Vergessen allein macht es erträglich. H.d.Balzac

Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann. J.W.Goethe

Wenn Du im Herzen Frieden hast, dann wird Dir die Hütte zum Palast. Volksweisheit.

Zu Kunst und Kultur:

Wir mögen keinem gerne gönnen, daß er was kann, was wir nicht können. W.Busch

Umgangssprache entsteht dann, wenn sie mit der Sprache nur so umgehen. K.Kraus

Es ist nichts fürchterlicher als Einbildungskraft ohne Geschmack. J.W.Goethe

Wer einen großen Bissen nimmt, der muß das Maul auftun. Altdeutscher Spruch

Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat. W.Busch

Man muß alle Schriftsteller zweimal lesen, die guten und die schlechten. Die einen wird man erkennen, die andern entlarven. K.Kraus

Die guten Bücher sollte man verbieten, damit sie gelesen werden. K.Farkas

Alles, was man in dieser Zeit für seinen Charakter tun kann, ist, zu dokumentieren, daß man nicht zur Zeit gehört. J.G.Seume

Thomas Bernhard: DER THEATERMACHER, Bruscon: Wir geben das Äußerste aber es wird nicht verstanden je mehr wir uns entäußern desto größer unsere Geistesanstrengung desto verständnisloser die Kritik lebenslänglich treten wir auf und kein Mensch versteht uns.

Die Leute verstehen nicht deutsch; und auf journalistisch kann ichs ihnen nicht sagen. K.Kraus

Die Bildungslüge hat die Entfernung des Publikums von der Wortkunst noch größer gemacht als die von den anderen Künsten, weil es zwar nicht die Farben, die einer malt, klecksen zu können, nicht die Töne, die einer komponiert, pfeifen zu können, wohl aber die Sprache, die einer schreibt, sprechen zu können behauptet. Und doch könnte es, und eben darum, noch eher klecksen und pfeifen. Man lebt so entfernt von der Sprache und glaubt, weil man sprechen kann, sprechen zu können. Der Respekt vor ihr wäre größer, wenns auch eine Umgangsmalerei und eine Umgangsmusik gäbe, so daß die Leute einander mit Pfeifen oder Klecksen erzählen könnten, was sie heute gegessen haben. K.Kraus

Auch die Philosophie hat ihre Blüten. Das sind die Gedanken, von denen man immer nicht weiß, ob man sie schön oder witzig nennen soll. Novalis

Die Sprache hat in Wahrheit der, der nicht das Wort, sondern nur den Schimmer hat, aus dem er das Wort ersehnt, erlöst und empfängt. K.Kraus

Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zurück. K.Kraus

Wo Begriffe fehlen stellt sich ein Wort ein. Goethes Mephisto

Zum Ergreifen der Wahrheit braucht es ein viel höheres Organ als zur Verteidigung des Irrtums. J.W.Goethe

Es gibt wirklich sehr viele Menschen, die bloß lesen, damit sie nicht denken dürfen. G.C.Lichtenberg

"Nach Fuhrmeister und Wiesenhütter soll sich in Orchestern, die vorwiegend moderne

Kompositionen aufführen, häufig das gesamte Musikerensemble nach Proben solcher Musikstücke krank fühlen." F. Riemann

Farbenblindheit ist selten; Kunstblindheit die Regel. A. Schmidt

Die meisten Dichter verstehen von Literatur soviel wie Vögel von Ornithologie. M. Reich-Ranicky

Wir sind mit Notwendigkeit Pessimisten für den Begriff "deutsch". So weit Deutschland reicht, verdirbt es die Kultur. F. Nietzsche

Was man freie Form der Musik nennt, ist meist: nicht gekonnte Form. A.Mendelssohn

Lärm: Akustischer Gestank. Ungezähmte Musik. Hauptprodukt und Kennzeichen der Zivilisation. A. Bierce

Vor der Wahrheit der Kunst ist die Wirklichkeit nur eine optische Täuschung. K. Kraus

Die letzte Hand an sein Werk legen, das heißt verbrennen. G.C.Lichtenberg

Zur Publizistik:

Nach Preßfreiheit schreit niemand, als wer sie mißbrauchen will. J.W.Goethe

Was man dem Volk dreimal sagt, hält das Volk für wahr. H. v. Kleist

Der Journalismus ist ein Terminhandel, bei dem das Getreide auch in der Idee nicht vorhanden ist, aber effektives Stroh gedroschen wird. K. Kraus

Man tönt gegen die Inquisition, dabei sind die Reporter an die Stelle der Dominikaner getreten. G. Flaubert

Nichts hilft. K.Kraus

Zur Politik:

... wie es denn auch ein gewöhnlicher Fehler der Menschen ist, bei ruhigem Wetter nicht mit dem Sturm zu rechnen. N.Machiavelli

Mit der Aufhebung des Faustrechts wurde an Stelle des Rechts des Stärkeren das Recht des Klügeren gesetzt. A. Schopenhauer

Das Wort Staatskörper ist sehr passend gewählt; denn man hat bis jetzt wenig daran gedacht, auch Seele hineinzubringen. J. G. Seume

Ich verlange von einer Stadt, in der ich leben soll: Asphalt, Straßenspülung, Haustor- schlüssel, Luftheizung, Warmwasserleitung. Gemütlich bin ich selber. K. Kraus

Der Nationalismus, das ist die Liebe, die mich mit den Dummköpfen meines Landes verbindet, mit den Beleidigern meiner Sitten und den Schändern meiner Sprache. K. Kraus

Gemeinschaftlicher Wahnsinn hört auf Wahnsinn zu sein und wird Magie, Wahnsinn nach Regeln und mit vollem Bewußtsein. Novalis

Das Kreative kommt nicht durch Abstimmung zustande. G.Bacher

Der Parlamentarismus ist die Kasernierung der politischen Prostitution. K. Kraus

Zu Wirtschaft und Beruf:

Menschheit ist Kundschaft. K.Kraus

Wer seine Schweißtropfen zählt, wird nie sein Geld zählen. F.Hebbel

Geschäfte soll man machen, lakonisch, imperativ, prägnant. J.W.Goethe

Aus Gefälligkeit werden weit mehr Schurken als aus schlechten Grundsätzen. J.G.Seume

Man wird nie betrogen, man betrügt sich selbst. J.W.Goethe

Zur Wissenschaft:

Es irrt der Mensch solang er strebt. Goethes Faust

Forschung ist wie das Bemühen eines schwarzen Mannes, in einem finsteren Keller nach einem schwarzen Zylinderhut zu suchen, der möglicherweise nicht vorhanden ist. K.Popper

Der Indianer, der als erster den Kolumbus sah, hat eine böse Entdeckung gemacht. G. C. Lichtenberg

Keine wissenschaftliche Theorie kann je als bewiesen angesehen werden. K.Popper

Man will zwar behaupten, die Deutschen hätten das Pulver erfunden: aber ich kann dieser Meinung nicht beitreten. A. Schopenhauer

Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, daß er viel größer ausschaut, als er wirklich ist. J. Nestroy

Psychotherapeut wird man, um sich selbst zu heilen. Ein Nachrichtensprecher

Sanddünen halten die Oase für einen Schandfleck der Wüste. W. Brudzinski

Ungelegte Eier sind ungewisse Hühner. Volksweisheit

Zur Informatik:

Der heutige Analphabet surft durchs Internet. Ein Dissertant

"Internet kostet nichts... ...dann kann das ganz schön teuer werden." Fachzeitschrift

Zum Geschlechterkampf:

Tief im Inneren weiß jeder Mann, daß er ein wertloser Misthaufen ist. Er ist geil wie ein Vieh und schämt sich deswegen zutiefst. Valerie Solanas

Drei Dinge braucht der Mann: Blendendes Aussehen, Brutalität und Beschränktheit. Dorothy Parker

Der amerikanische Film "Gespräche mit verrückten Frauen" hat zum Thema, das Absurde als etwas ganz normales darzustellen.

Aus einem afrikanischen Filmdokument: Im gezeigten Matriarchat vergewaltigen Frauen öffentlich, regelmäßig und ungestraft, ernten allgemeine Heiterkeit dafür und machen die Männer zum Gespött.

Die Emanzipation ist eine Epidemie, die alle Kavaliere ausrottet. L.Krainer

Hat die Kuh den Schwanz verloren, so weiß sie erst, wozu er gut war. Altdt.

Es ist geradezu kindisch, die Beschaffenheit des Weibes, wie sie zu allen Zeiten und in allen Völkern vorhanden ist, für ein Ergebnis der Willkür zu halten. P.J.Möbius

Frauen reden im Kopf. Ivonne

In einem Mühlviertler Heimatmuseum: "Die Frau regiert das Steuer nach ihrer eignen Art,

Der Eh'mann schwitzt am Ruder und zahlt die ganze Fahrt."

Jedermann weiß was eine schwarze Witwe ist, aber hat man je von einem schwarzen Witwer gehört? Jimmy Durante

Lieber Sex in der Wüste, als Sand im Bett. Unbek.

Es kommt nicht bloß auf das Äußere einer Frau an. Auch die Dessous sind wichtig. K.Kraus

Ich war immer erstaunt, daß man Frauen in die Kirche hineinläßt. Welche Gespräche können sie mit Gott führen? C. Baudelaire

Meine Frau hatte das komische Talent, einen Witz nicht zu erzählen, sondern seine Pointe zu erklären. J.Burns

Der einzige Geschäftszweig, bei dem die Mehrzahl der leitenden Funktionen von Frauen besetzt ist, ist die Ehe. R. Lembke

Bigamie: Eine Frau zuviel. Monogamie: Dasselbe. Oscar Wilde

Gut gehängt ist besser als schlecht verheiratet. W. Shakespeare

Heiraten bedeutet: Seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln. A. Schopenhauer

Alle reden von Flugzeugentführern, Kidnappern, Grippe, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und Drogenmißbrauch. Aber niemand spricht von Mutterschaft. Loriot

An der Geduld kennt man den Mann. Altdt.

Wenn das Rhinozeros das schlimme
Dich kriegen will in seinem Grimme
dann steig auf einen Baum beizeiten
sonst hast Du Unannehmlichkeiten.
W.Busch

...
Enthaltsamkeit ist das Vergnügen
An Sachen, welche wir nicht kriegen.
Drum lebe mäßig, denke klug.
Wer nichts gebraucht, der hat genug!

So spricht der Weise, grau von Haar,
Ernst, würdig, sachgemäß und klar,
Wie sich's gebührt in solchen Dingen;
Läßt sich ein Dutzend Austern bringen,
Ißt sie, entleert die zweite Flasche,
Hebt seine Dose aus der Tasche,
Nimmt eine Prise, macht hapschie!
Schmückt sich mit Hut und Paraplü,
Bewegt sich mit Bedacht nach Haus
Und ruht von seinem Denken aus.
W. Busch

Wie Andre, ohne viel zu fragen,
Ob man hier oben mich gebraucht,
So bin auch ich zu Lust und Plagen
Im Strom der Dinge aufgetaucht.
Geduld! Nach wenigen Minuten
Versink ich wieder in den Fluten.
W.Busch